Morgentau – Die Auserwählte der
Jahreszeiten
Klappentext:
Ich muss ja zugeben, dass ich am Anfang
noch nicht wirklich Lust hatte das Buch zu lesen. Doch mein SuB-Glas
hat entschieden und deswegen hatte ich beschlossen einfach mal rein
zu lesen. Und ich war sofort von dem Buch in seinen Bann gezogen.
Maya ist eine reine Person. Sie
ist nett und hat eher eine ruhige Persönlichkeit. Als die Göttin
Gaia zu erst ihre Freundin Iria betrachtet, kommen ihr schon fast
die Tränen, da sie ihre beste Freundin nicht verlieren möchte. Doch
dann wird die Göttin auf Maya aufmerksam und sieht in ihr sofort die
Richte Auserwählte. Ein Jahr vergeht und die sehr nervöse Maya
begleitet Gaia nach Hause. Dort lernt sie die vier Jahreszeiten,
Gaias Söhne, Aviv, Sol, Jesien und Nevis kennen. Nun muss sie sich
für einen der 4 in den nächsten 4 Wochen entscheiden, denn sie
verbringt bei jeder Jahreszeit eine Woche, um sie besser
kennenzulernen.
Aviv, der
Frühling, ist am
Anfang eher zurückhaltender. Er wirkt schüchtern und man merkt
später in seiner Woche, dass er Maya gerne für 100 Jahre an seiner
Seite haben möchte. Sein Tiergeist Nutty war mir wirklich sehr
sympatisch.
Sol,
der Sommer, ist von sich selbst total überzeugt. Er wirkt ein wenig
arrogant und überheblich. Erst in seiner Jahreszeit merkt Maya, dass
er auch andere Seiten hat. Doch am meisten stört sie eigentlich,
dass er gar nicht um seine Frau für die letzten 100 Jahre zu trauern
scheint.
Jesien,
der Herbst, gefällt Maya auf Anhieb gut. Sofort merkt sie, dass zu
ihm eine wunderbare Freundschaft entstehen kann. Er ist in laufe des
Buches immer wieder für sie da, obwohl es für ihn selbst einige
Verluste zu bedeuten hat.
Und
zu Letzt ist da noch der Winter, Nevis.
Man bemerkt sofort die Spannung zwischen Maya und ihm. Maya scheint,
trotz seiner Unverschämtheit, von ihm wie magisch angezogen zu sein
und auch als Leser war ich ziemlich neugierig auf ihn. Man will
einfach das Eis in ihm zum Schmelzen bringen und sein wahres Ich
sehen.
Besonders gefiel
mir in diesem Buch die Personifikation der Jahreszeiten (hoffe ich
habe das richtige Stilmittel genannt^^). Die Autorin spricht Aviv,
Sol, Jesien und Nevis immer wieder mit der Frühling, der Sommer, der
Herbst und der Winter an und dies hat mir wirklich gut gefallen.
Der Schreibstil
war sehr fließend. Man schlittert geradewegs durchs Buch.
Was ich wirklich
schade fand, ist, dass mit zunehmenden Lesen des Buches einfach viele
Stellen im Buch viel zu schnell verlaufen. Ich hätte mir hier
einfach viel mehr tiefe gewünscht.
Das Ende gefiel
mir zu Anfang auch nicht besonders ( lest es selbst), doch dann
folgte ein kleiner Punkt, der das Ende wieder positiv erscheinen
lässt. Was das Buch dann doch noch wieder gerettet hat, da ich schon
ein wenig enttäuscht war, da es am Anfang ja so gut war.
Insgesamt hat mir
das Buch ganz gut gefallen. Die Story war wirklich schön und die
Charaktere gefielen mir auch wirklich gut. Doch wegen der wenigen
tiefe an manchen Stellen vergebe ich noch gerade 4 Schwalben. An
manchen Stellen hätte man noch ein wenig arbeiten können.
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